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Reise nach Scholtoi
Im Sommer 1995 fuhren Tine und Heinrich Heichert sowie Lene und Rudolf Layh
mit einem Wohnmobil in ihre alte Heimat Bessarabien. Das Hauptziel war Scholtoi und
Umgebung, aber es gab auch einen Ausflug nach Hirtenheim, wo Lene geboren wurde.
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55 Jahre nach der Umsiedlung im Herbst 1940 haben die beiden Ehepaare ihre frühere Heimat wieder besucht. Vieles hat sich verändert, aber manches hat sich auch erhalten.
Man kann sich sicher vorstellen, welches Aufsehen das Auftauchen eines vollbeladenen Wohnmobils in der immer noch armen ländlichen Region im heutigen Moldawien ausgelöst hat. Trotz der erschreckenden Armut der Bevölkerung fanden die Besucher eine unglaubliche Gastfreundschaft vor, die ihnen unvergesslich bleiben wird.
Für die heutigen Bewohner hatten die Besucher unter anderem Berge von Kleidung mitgebracht, was aber angesichts des großen Bedarfs immer noch zu wenig war.
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Ehepaare Heichert und Layh
Im Hintergrund das Wohnmobil.
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Am nördlichen Dorfende, Blick nach Süden
Links befand sich früher das Anwesen der
Familie Hollinger.
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Blick über das ehemalige Grundstück
der Familie Hollinger
Dahinter lag früher der Weiher.
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Neue Häuser in Scholtoi
Am nördlichen Dorfende sind einige neue
Häuser gebaut worden.
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Dorfstraße in Scholtoi
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Rudolf Layh im Dorf
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Hier stand früher das Haus von Jakob Layh.
Es wurde wegen Straßenbauarbeiten abgerissen. Jakob Layh war Rudolfs Großvater.
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Dies war das Haus von Ferdinand Gross.
Die Fenster und Türen sind noch original erhalten.
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Rudolf Layh an der Stelle, wo früher der Abfluss des Weihers war.
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Hier befand sich damals der Weiher.
Nach einem Dammbruch gibt es ihn nicht mehr.
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Blick auf Scholtoi von Süden.
Der Weiher im Vordergrund reicht bis zum
Nachbardorf Fagadau.
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Blick vom östlichen Ufer auf Scholtoi.
Der Weiher von Fagadau ist größer als früher und
staut sich in nördlicher Richtung bis Scholtoi.
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Batzen für den Hausbau in Fagadau.
Aus Lehm und Stroh werden Batzen hergestellt.
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Auf der Bank vorm Elternhaus von
Rudolf Layh.
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Brunnen in Scholtoi.
Noch immer die typische Wasserversorgung.
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Im Dorf.
Ein charakteristisches Haus in Scholtoi.
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Heute wohnt Familie Warwus im Haus,
das früher H. Layh gehörte.
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Auf dem Friedhof. Heinrich Heichert hat diese
Gedenktafel gestiftet.
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Die Kirche der bessarabiendeutschen Bewohner von Scholtoi ist später zerstört worden. Unter dem Schutt wurde der Torso der Jesusfigur gefunden, nach Deutschland gebracht und 1994 restauriert. Die Figur befindet sich nun wieder in Scholtoi.
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Dieser Torso der Jesus-Figur fand sich unter
den Trümmern der Kirche.
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Der von Rudolf Layh restaurierte Jesus steht
heute wieder in Scholtoi.
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Mit freundlicher Unterstützung von Rudolf Layh
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